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Unbenanntes Dokument
Kung Fu
Drachentanz
Löwentanz

Kung Fu, oder "Gong Fu", ist chinesisch und bedeutet "etwas durch harte Arbeit Erreichtes"
und bezeichnet damit nicht den Kampfstil sondern viel mehr eine Lebenseinstellung

„Kung Fu ist das Unterfangen des Menschen, sich durch ständiges Bemühen zu vervollkommnen. Was immer wir auch tun, stets kommt in unserem Tun unsere innere Verfassung zum Ausdruck.[...] Wenn wir unser Handeln vervollkommnen, vervollkommnen wir uns selbst.“
Taisha Abelar

Der Kampfstil "Kung Fu" erlangte in den 70'ern seinen Durchbruch durch Bruce Lee und später durch die gleichnamige Fernsehserie

Schriftzug Gongfu
Abbildung des Mönch Bodhidarma
Am bekanntesten sind wohl die Shaolin-Stile oder auch Shaolin Quan (chin. Shaolin Faust) die ihren Ursprung im Shaolinkloster am Berg Songshan in der Provinz Henan entwickelt wurden.

Der Legende nach ist dieser von dem indischen Mönch Bodhidharma, der im Jahr 510 ins Kloster kam und den Chan-Buddismus einführte, entwickelt worden, um die Kondition und Konstitution der Mönche zu stärken. Ausgehend von verschiedenen Yoga -Übungen soll er deswegen eine tanzähnliche Übungsreihe entwickelt haben, die als Shi-ba-luo-han-shou (die 18 Hände des Buddha) berühmt wurde. Sie sollen aus den Techniken des indischen Vajramushti hergeleitet sein. Dazu verfasste er zwei Sutras , Yi-jin-jing („Transformation der Sehnen und Bänder“, verschiedene Atemtechniken zur Verbesserung der Ausdauer ) und Xi-sui-jing („Waschung des Marks“, zur Entwicklung von Selbstdisziplin und innerer Stärke).

Im 14. Jahrhundert erfuhr das Shaolin-Kung Fu eine umfassende Reform durch den Mönch Jue Yuan, der zusammen mit seinem Arzt und den Kampfkunst-Experten Bai Yu Feng die fünf Tierstile entwickelte.
  • Drache ( long ) – Techniken zur geistigen Entwicklung
  • Schlange ( she ) – Dehnungstechniken
  • Tiger ( hu ) – Techniken zur Stärkung von Knochen und Muskeln
  • Leopard ( pao ) – Training von Schnelligkeit, Koordination und Ausdauer
  • Kranich ( he ) – Techniken zur allgemeinen Kräftigung und Vitalitätssteigerung